15.000 au murit fara voce – 15.000 sind gestorben, ohne gehört zu werden. Das steht unter anderem auf den Plakaten der Protestierenden. Sie geben den Hunden in Rumänien eine Stimme, die immer noch massenhaft in den Tötungsstationen umgebracht werden.








In den letzten Wochen hat die Tötung von Straßenhunden in Rumänien große Aufmerksamkeit in den sozialen Medien erlangt. Auslöser sind Undercover-Aufnahmen, die schlimmste Misshandlungen von Hunden in mehreren Einrichtungen zeigen.
Ein erster Erfolg wurde bereits erreicht: Die erste von insgesamt 130 Tötungsstationen wurde geschlossen. Sie stand nach der Veröffentlichung der Misshandlungen nun unter solch massivem öffentlichen Druck, dass sie geschlossen wurde. Glücklicherweise konnten Tierschutzvereine die Tiere bereits am Abend zuvor aus der Station holen.
Wo landen die EU-Fördergelder?
Immer wieder wird auch in Fachkreisen der Verdacht diskutiert, ob die Hundetötungen in Rumänien u.a. durch EU-Steuergelder finanziert werden. Dies konnte jedoch bisher weder bestätigt noch zweifelsfrei ausgeräumt werden.
„Auch wenn die EU versichert, keine Tötungsstationen direkt zu finanzieren, bleibt sie in der Verantwortung. Sollte sich herausstellen, dass Rumänien tatsächlich EU-Fördergelder für Wirtschaft, Tourismus oder zur Tollwutprävention missbräuchlich für die Finanzierung von Fangdiensten oder Tötungsstationen einsetzt, muss die EU diese Mittel stoppen, bis Rumänien Transparenz geschaffen hat. „Steuergelder der europäischen Bürgerinnen und Bürger dürfen weder direkt noch indirekt in solche grausamen Praktiken fließen.“

