Verwahrloster Junghund

Am Rand eines verlassenen Fabrikgeländes, zwischen rostigen Metallteilen und zerbrochenen Fenstern, wurde dieser arme Hund gefunden. Sein Fell war verfilzt, seine Rippen deutlich sichtbar, und seine Augen wirkten viel älter, als sie sein sollten.

Niemand wusste, wie lange er schon dort gewesen war.

Ein Arbeiter, der zufällig vorbeikam, hörte ein schwaches Wimmern hinter einem umgestürzten Zaun. Vorsichtig näherte er sich – und da lag er: ein junger Hund, zu schwach, um aufzustehen. Es war kein Bellen, kein Knurren – nur ein stilles Bitten.

Der Mann zögerte nicht lange. Er wickelte den Hund in eine Decke und brachte ihn sofort zu einer Tierarztpraxis. Dort wurde er unverzüglich an eine Ärztin übergeben, die erkannte, wie ernst die Lage war.

Das Team gab nicht auf und sie fütterten ihn vorsichtig, wärmten ihn mit Decken und sprachen ruhig mit ihm.

Sein Körper war schwach, stark unterernährt und völlig erschöpft., aber irgendwo tief in ihm war noch ein Funke Leben. Dr. Ionescu und ihr Team gaben ihn nicht auf.

Leider wurden die Blutwerte immer schlechter und schlechter und die Tierärztin erkannte, dass sie nichts mehr für den armen Kerl tun kann, außer ihn zu erlösen.